- BioNTech plant, in den nächsten zehn Jahren bis zu einer Milliarde Pfund in den Ausbau ihrer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für innovative Arzneimittel im Vereinigten Königreich zu investieren
- Die Regierung des Vereinigten Königreichs stellt BioNTech zur Unterstützung ihrer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Vereinigten Königreich eine Förderung von bis zu 129 Millionen Pfund zur Verfügung, die über einen Zeitraum von zehn Jahren ausgezahlt werden soll; dies ist eine der größten Förderung dieser Art in der Geschichte des Landes für ein pharmazeutisches Unternehmen
- Die Fördervereinbarung baut auf der bestehenden mehrjährigen strategischen Partnerschaft mit der Regierung des Vereinigten Königreichs auf, die es zum Ziel hat, die Umsetzung von klinischen Studien mit personalisierten mRNA-Krebsimmuntherapien zum Nutzen von Patientinnen und Patienten zu beschleunigen; die Vereinbarung konzentriert sich auf die Errichtung von zwei neuen Forschungs- und Entwicklungszentren sowie eines Hauptsitzes im Vereinigten Königreich in London, der auch BioNTechs Zentrum für Künstliche Intelligenz („KI“) beherbergen soll
MAINZ, Deutschland, 20. Mai 2025 -- BioNTech SE (Nasdaq: BNTX, „BioNTech“, „das Unternehmen“) gab heute bekannt, dass ihre Tochtergesellschaft BioNTech UK Ltd. eine Fördervereinbarung (grant agreement) mit der Regierung des Vereinigten Königreichs unterzeichnet hat. Ziel ist es, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Unternehmens für innovative Arzneimittel im Vereinigten Königreich auszuweiten. Im Rahmen der Vereinbarung plant BioNTech, in den kommenden zehn Jahren bis zu einer Milliarde Pfund in den Standort zu investieren. Die Regierung des Vereinigten Königreichs unterstützt das Vorhaben mit einer Förderung von bis zu 129 Millionen Pfund über denselben Zeitraum. Dies ist eine der größten Förderungen dieser Art in der Geschichte des Vereinigten Königreichs für ein pharmazeutisches Unternehmen. Mit der Förderung verfolgt die Regierung des Vereinigten Königreichs das Ziel, den Life-Sciences-Sektor zu stärken und innovative Unternehmen zu unterstützen, um Fortschritte in der medizinischen Forschung zu ermöglichen.
Die Fördervereinbarung baut auf der im Januar 2023 angekündigten mehrjährigen strategischen Partnerschaft mit der Regierung des Vereinigten Königreichs auf. Im Fokus stehen drei strategische Bereiche: (1) die Beschleunigung klinischer Studien mit Produktkandidaten aus BioNTechs Onkologie-Pipeline, (2) Investitionen in den Ausbau von BioNTechs Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Vereinigten Königreich, einem der Kernmärkte des Unternehmens, und (3) Forschung in bestimmten Bereichen, darunter Strukturbiologie, regenerative Medizin und Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten.
BioNTech plant, die Förderung zur Unterstützung der Errichtung von zwei neuen Forschungs- und Entwicklungszentren zu nutzen. Das erste dieser Zentren wird in Cambridge angesiedelt sein; das Zweite befindet sich aktuell in Planung. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Cambridge wird sich auf die Bereiche Genomik, Onkologie, Strukturbiologie und regenerative Medizin fokussieren. Es soll Platz für mehr als 90 hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bieten, darunter auch Mitarbeitende von BioNTech, die bereits im Vereinigten Königreich tätig sind. Darüber hinaus wird BioNTech ihre Präsenz durch die Errichtung eines regionalen Hauptsitzes im Vereinigten Königreich in London erweitern. Der neue Standort soll die bereits in London ansässigen Teams zusammenbringen und in den kommenden zehn Jahren neue Arbeitsplätze in globalen und regionalen Support-Funktionen im Vereinigten Königreich schaffen. In dem Büro in London wird sich zudem das Zentrum für Künstliche Intelligenz („KI“) von BioNTech befinden, das von der hundertprozentigen Tochtergesellschaft InstaDeep Ltd. („InstaDeep“), einem weltweit führenden Technologieunternehmen im Bereich KI und maschinelles Lernen, geleitet wird. BioNTechs KI-Zentrum spielt eine wichtige Rolle für die Forschungsfähigkeiten des Unternehmens und hilft, die medizinische Forschung auf Basis künstlicher Intelligenz voranzutreiben.
Diese Maßnahmen sind Teil von BioNTechs globaler Strategie, die Forschung und Entwicklung innovativer Krebsimmuntherapien voranzutreiben. Ziel des Unternehmens ist es, bis 2030 mehrere Krebsimmuntherapien auf den Markt zu bringen, sofern diese erfolgreich entwickelt und zugelassen werden. Durch die strategische Partnerschaft mit der Regierung des Vereinigten Königreichs haben bereits heute mehrere hundert Patientinnen und Patienten im Vereinigten Königreich Zugang zu mRNA-basierten Krebsimmuntherapien im Rahmen von klinischen Studien erhalten. BioNTech verfolgt das Ziel, sich zu einem vollständig integrierten globalen Unternehmen im Bereich Immuntherapien zu entwickeln, das mit innovativen onkologischen Produkten und prophylaktischen Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten neue Standards in der medizinischen Versorgung setzen will.
Über BioNTech
Biopharmaceutical New Technologies (BioNTech) ist ein globales innovatives Immuntherapie-Unternehmen, das bei der Entwicklung von Therapien gegen Krebs und andere schwere Erkrankungen Pionierarbeit leistet. Das Unternehmen kombiniert eine Vielzahl an modernen therapeutischen Plattformen und Bioinformatik-Tools, um die Entwicklung innovativer Biopharmazeutika rasch voranzutreiben. Das diversifizierte Portfolio an onkologischen Produktkandidaten umfasst mRNA-Krebsimmuntherapien, innovative Immunmodulatoren und Präzisionstherapien, wie Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und innovative chimäre Antigenrezeptoren (CAR)-T-Zelltherapien und zielt darauf ab, das gesamte Spektrum an Krebserkrankungen abzudecken. Auf Basis ihrer umfassenden Expertise bei der Entwicklung von mRNA-Therapien und -Impfstoffen und unternehmenseigener Herstellungskapazitäten erforscht und entwickelt BioNTech neben ihrer diversifizierten Onkologie-Pipeline gemeinsam mit Kollaborationspartnern verschiedene mRNA-Impfstoffkandidaten für eine Reihe von Infektionskrankheiten. BioNTech arbeitet Seite an Seite mit weltweit renommierten und spezialisierten Kollaborationspartnern aus der pharmazeutischen Industrie, darunter Duality Biologics, Fosun Pharma, Genentech (ein Unternehmen der Roche Gruppe), Genevant, Genmab, MediLink, OncoC4, Pfizer und Regeneron.
Weitere Information finden Sie unter: www.BioNTech.de.
Zukunftsgerichtete Aussagen von BioNTech
Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen im Sinne des angepassten Private Securities Litigation Reform Act von 1995, einschließlich, aber nicht beschränkt auf ausdrückliche oder implizite Aussagen bezogen auf: BioNTechs potenzielle Zusammenarbeit mit der Regierung des Vereinigten Königreichs und deren Institutionen und Behörden in Bezug auf die Bereitstellung von Krebsimmuntherapien, Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten und der Stärkung von BioNTechs Präsenz im Vereinigten Königreich, einschließlich des Ziels, personalisierte Krebstherapien bereitzustellen; Pläne für Investitionen in ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Cambridge im Vereinigten Königreich; BioNTechs Fähigkeit, Vereinbarungen mit potenziellen Kooperationspartnern im Vereinigten Königreich zu schließen; BioNTechs Fähigkeit, Produkte und Produktkandidaten zu entwickeln, zu evaluieren und zu vermarkten, einschließlich des Zeitplans für den Beginn klinischer Studien; BioNTechs erwartete Marktchancen und die Marktgröße für ihre Produktkandidaten sowie die Geschwindigkeit und den Grad der Marktakzeptanz von BioNTechs Prüfpräparaten, sofern sie zugelassen werden. In manchen Fällen können zukunftsgerichtete Aussagen durch Begriffe wie „wird“, „kann“, „sollte“, „erwartet“, „beabsichtigt“, „plant“, „zielt ab“, „antizipiert“, „glaubt“, „schätzt“, „prognostiziert“, „potenziell“, „setzt fort“ oder durch die Verneinung dieser Begriffe oder vergleichbare Begriffe identifiziert werden, obwohl nicht alle zukunftsgerichteten Aussagen diese Begriffe enthalten.
Die zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Pressemitteilung basieren auf den aktuellen Erwartungen und Überzeugungen von BioNTech hinsichtlich zukünftiger Ereignisse und sind weder Versprechen noch Garantien und sollten nicht als solche angesehen werden, da sie einer Reihe von bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren unterliegen, von denen viele außerhalb der Kontrolle von BioNTech liegen und die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich und gegenteilig von denen abweichen, die in diesen zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit zum Ausdruck gebracht werden. Diese Risiken und Ungewissheiten beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf: die Unwägbarkeiten, die mit Forschung und Entwicklung verbunden sind, einschließlich der Fähigkeit, die erwarteten klinischen Endpunkte, die Termine für Beginn und/oder Abschluss klinischer Studien, voraussichtliche Fristen für die Veröffentlichung von Daten, die Termine für die Einreichung bei den Behörden, die Termine für behördliche Zulassungen und/oder die Termine für Markteinführung zu erreichen, sowie die Risiken im Zusammenhang mit präklinischen und klinischen Daten, einschließlich der Möglichkeit für das Auftreten ungünstiger neuer präklinischer, klinischer oder sicherheitsrelevanter Daten und weitere Analysen vorhandener präklinischer, klinischer oder sicherheitsrelevanter Daten; die Art der klinischen Daten, die einer ständigen Überprüfung durch Peer-Review, einer behördlichen Prüfung und einer Marktinterpretation unterliegen; die Fähigkeit, vergleichbare klinische Ergebnisse in zukünftigen klinischen Studien zu erzielen; den Zeitpunkt und BioNTechs Fähigkeit, behördliche Zulassungen für Produktkandidaten zu erhalten und aufrechtzuerhalten; Gespräche mit Zulassungsbehörden bezüglich Zeitplänen und Anforderungen für zusätzliche klinische Studien; die Fähigkeit von BioNTech und ihren Vertragspartnern, die notwendigen Energieressourcen zu verwalten und zu beschaffen; die Auswirkungen von Zöllen und Eskalationen in der Handelspolitik; BioNTechs Fähigkeit, Forschungsmöglichkeiten zu erkennen und Prüfpräparate zu identifizieren und zu entwickeln; die Fähigkeit und Bereitschaft von BioNTechs Kollaborationspartnern, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Bezug auf BioNTechs Produktkandidaten und Prüfpräparate fortzusetzen; unvorhergesehene Sicherheitsbelange und potenzielle Ansprüche, die angeblich durch den Einsatz von durch BioNTech entwickelte oder hergestellte Produkte und Produktkandidaten auftreten; die Fähigkeit BioNTechs und die von BioNTechs Kollaborationspartnern, BioNTechs Produktkandidaten zu kommerzialisieren und zu vermarkten, falls sie zugelassen werden; BioNTechs Fähigkeit, die Entwicklung und Expansion zu steuern; regulatorische und politische Entwicklungen in den USA und anderen Ländern und Regionen; die Fähigkeit von BioNTech, ihre Produktionskapazitäten effektiv zu skalieren und BioNTechs Produkte und Produktkandidaten herzustellen; Risiken in Bezug auf das globale Finanzsystem und die globalen Finanzmärkte; und andere Faktoren, die BioNTech derzeit nicht bekannt sind.
Den Leserinnen und Lesern wird empfohlen, die Risiken und Unsicherheiten unter „Risk Factors“ in BioNTechs Bericht (Form 6-K) für das am 31. März 2025 endende Quartal und in den darauffolgend bei der SEC eingereichten Dokumenten zu lesen. Sie sind auf der Website der SEC unter www.sec.gov verfügbar. Diese zukunftsgerichteten Aussagen gelten nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung. Außerhalb rechtlicher Verpflichtungen übernimmt BioNTech keinerlei Verpflichtung, solche in die Zukunft gerichteten Aussagen nach dem Datum dieser Pressemitteilung zu aktualisieren, um sie an die tatsächlichen Ergebnisse oder Änderungen der Erwartungen anzupassen.
Hinweis: Dies ist eine Übersetzung der englischsprachigen Pressemitteilung. Im Falle von Abweichungen zwischen der deutschen und der englischen Version hat ausschließlich die englische Fassung Gültigkeit.
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