BioNTech wird den Fokus von Investitionen weiterhin auf Forschung und Entwicklung und die Skalierung des Unternehmens legen. Dabei stehen spätere Entwicklungsphasen und die avisierte Marktreife in der Onkologie im Mittelpunkt. Die bisherige Kostendisziplin wird beibehalten. Die strategische Kapitalallokation wird auch weiterhin Innovationen fördern und ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des Unternehmens sein. Als Teil der Strategie von BioNTech wird das Unternehmen weiterhin geeignete Möglichkeiten zur Unternehmensentwicklung prüfen, um ein nachhaltiges, langfristiges Wachstum zu erzielen und zukünftigen Wert zu schaffen.
Geplantes Aktienrückkaufprogramm
Der Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen, ein Aktienrückkaufprogramm für die American Depositary Shares („ADSs“) von BioNTech zu genehmigen. Im Rahmen dieses Programms soll das Unternehmen innerhalb der nächsten zwölf Monate ADSs im Wert von bis zu 1,0 Mrd. $ zurückkaufen können. BioNTech beabsichtigt, die zurückgekauften ADSs zur Erfüllung von Verpflichtungen aus dem regulären Geschäftsbetrieb zu nutzen. Das Programm ist darauf ausgerichtet, die Kapitaleffizienz zu verbessern und die langfristige Wertschöpfung zu fördern. Dies steht im Einklang mit BioNTechs Strategie, bis 2030 ein Unternehmen mit mehreren zugelassenen Produkten zu werden.
Konsolidierung der Produktionsstandorte
BioNTech allokiert Kapital weiterhin strategisch und optimiert fortwährend ihre Kapazitäten, um operative Effizienz und eine nachhaltige Wertschöpfung zu steigern. Aus diesem Grund plant das Unternehmen, sein Produktionsnetzwerk weiter zu adjustieren und dort zu konsolidieren, wo mit Überkapazitäten zu rechnen ist, etwa durch sich verändernde Lieferanforderungen, M&A-Transaktionen, Produktionskapazitäten von Partnern, sowie auslaufende Verträge.
BioNTech plant, die Produktionsstandorte in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur sowie an den Standorten von CureVac zu schließen, wovon insgesamt bis zu rund 1.860 Stellen betroffen sein könnten. Die Schließung der Standorte in Idar-Oberstein, Marburg und Tübingen ist bis Ende 2027 geplant, während der Betrieb in Singapur voraussichtlich im ersten Quartal 2027 eingestellt wird. Für jeden Produktionsstandort lotet BioNTech Veräußerungsoptionen aus, einschließlich eines teilweisen oder vollständigen Verkaufs.
BioNTech erwartet, dass die Kosteneinsparungen im Laufe der Zeit zunehmen. Nach vollständiger Implementierung der Maßnahmen im Jahr 2029 könnten potenziell wiederkehrende jährliche Einsparungen von rund 500 Mio. € erreicht werden.7 Diese Einsparungen sollen das Unternehmen insoweit unterstützen, als dass sie entsprechend der Kapitalallokation die wachsende Onkologie-Pipeline weiter in Richtung Kommerzialisierung vorantreiben.
BioNTech gewährleistet mit ihrem etablierten Produktionsnetzwerk weiterhin eine robuste Versorgung. Durch die Konsolidierungsmaßnahmen werden keine Auswirkungen für den kommerziellen oder klinischen Bedarf sowie auf vertragliche Verpflichtungen erwartet, da die Kapazitäten an den betroffenen Standorten in den kommenden 24 Monaten nicht ausgelastet oder redundant sein werden.
Der vollständige, ungeprüfte und verkürzte konsolidierte Zwischenabschluss ist in BioNTechs Bericht (Form 6-K) für das am 31. März 2026 endende Quartal zu finden, der heute bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, „SEC“) eingereicht wurde und unter folgender Adresse verfügbar ist: www.sec.gov.
Fußnoten
1 Alle Zahlen in dieser Pressemeldung wurden gerundet.
2 Zusätzlich zu BioNTechs nach den von der Europäischen Union angenommen IFRS-Rechnungslegungsstandards ermittelten Finanzinformationen bzw. Ergebnissen (IFRS-Ergebnisse), weist das Unternehmen um bestimmte Effekte adjustierte Kennzahlen aus (Nicht-IFRS-Kennzahlen), die intern als ergänzende Steuerungsgrößen für BioNTechs Geschäftsentwicklung verwendet werden (jeweils mit dem Präfix „Adjustiert“ oder zusammenfassend als „Adjustiertes Ergebnis“ bezeichnet). Die Berechnung dieser Kennzahlen und des adjustierten Ergebnisses basiert auf den IFRS-Rechnungslegungsstandards, beinhaltet jedoch bestimmte Adjustierungen. Eine Überleitung der adjustierten Ergebnisse zu BioNTechs IFRS-Ergebnissen sowie weitere Informationen sind am Ende der Pressemitteilung und in BioNTechs Bericht (Form 6-K) für das zum 31. März 2026 endende Quartal enthalten, der am 5. Mai 2026 eingereicht wurde und unter www.sec.gov verfügbar ist. Obwohl Nicht-IFRS-Kennzahlen zusätzliche Einblicke bieten können, sind sie kein Ersatz für die vergleichbaren IFRS-Ergebnisse und sollten auch nicht als solcher betrachtet werden. Sie sind stets in Verbindung mit BioNTechs nach IFRS erstellten Finanzinformationen zu betrachten oder zu interpretieren.
3 Berechnet auf Basis des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Wechselkurses für das am 31. März 2026 endende Quartal.
4 Stand: 31. März 2026.
5 „Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten“ beinhalten Vertriebs- und Marketingkosten sowie allgemeine Verwaltungskosten. „Adjustierte Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten“ beinhalten adjustierte Vertriebs- und Marketingkosten sowie adjustierte allgemeine Verwaltungskosten.
6 Noch nicht bekannte und / oder quantifizierbare Risiken und damit zusammenhängende Aktivitäten sind nicht inkludiert. Die Prognose spiegelt die erwarteten Auswirkungen von Lizenzvereinbarungen, Kollaborationen und potenziellen M&A-Transaktionen wider, insoweit diese jeweils veröffentlicht sind. Die Prognosen basieren auf Nicht-IFRS-Kennzahlen und schließen gewisse Effekte im Vergleich zu BioNTechs IFRS-Ergebnissen aus. Weitere Informationen sind in BioNTechs Bericht (Form 6-K) für das zum 31. März 2026 endende Quartal enthalten, der am 5. Mai 2026 eingereicht wurde und unter www.sec.gov verfügbar ist.
7 Erwartete Einsparungen im Vergleich zur Kostenbasis von BioNTech für 2025 und zum Budget von CureVac für 2026; dabei sind teilweise kompensierende Kosten für den Einsatz von Dienstleistungen in der Entwicklung und Herstellung (sogenannte „CDMO-Dienstleistungen“) oder die Verlagerung an andere Standorte nicht berücksichtigt; Ausstiegskosten sind nicht enthalten und werden erfasst, sobald diese anfallen.
8 Ein Abkürzungsverzeichnis der Zielstrukturen und Indikationen ist am Ende dieser Pressemitteilung zusammengestellt.
Ausgewählte Updates aus der Onkologie-Pipeline
Innovative Immunmodulatoren und Kombinationen
Pumitamig (BNT327/BMS986545) ist ein in Entwicklung befindlicher bispezifischer Immunmodulator-Kandidat, der PD-L18-Checkpoint-Inhibition mit der Neutralisierung von VEGF-A kombiniert und in Zusammenarbeit mit BMS entwickelt wird.
- Im ersten Quartal 2026 wurden die folgenden zulassungsrelevanten Studien zur Evaluierung von Pumitamig begonnen:
- Eine globale klinische Phase-3-Studie zur Erstlinientherapie bei Patientinnen und Patienten mit dreifach negativem Brustkrebs (triple-negative breast cancer, „TNBC“) (ROSETTA Breast-01; NCT07173751)
- Eine globale klinische Phase-2/3-Studie zur Erstlinientherapie bei mikrosatellitenstabilem Darmkrebs (microsatellite stable colorectal cancer, „MSS-CRC“) (ROSETTA CRC-203; NCT07221357)
- Eine globale klinische Phase-2/3-Studie zur Erstlinientherapie von Magenkrebs (ROSETTA Gastric-204; NCT07221149)
- Eine globale klinische Phase-3-Studie (ROSETTA Lung-201; NCT07361497) zur Evaluierung von Pumitamig im Vergleich zu Durvalumab nach einer gleichzeitigen Radiochemotherapie-Behandlung bei Patientinnen und Patienten mit inoperablem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (non-small cell lung cancer, „NSCLC“) im Stadium III
- Eine globale klinische Phase-3-Studie (ROSETTA Lung-202; NCT07361510) zur Evaluierung von Pumitamig im Vergleich zu Pembrolizumab als Erstlinientherapie bei Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit einer PD-L1-Expression von ≥ 50 %
- Aktuell läuft eine globale klinische Phase-2/3-Studie (ROSETTA Lung-02; NCT06712316), die Pumitamig in Kombination mit einer Chemotherapie im Vergleich zu Pembrolizumab plus Chemotherapie als Erstlinientherapie bei Patientinnen und Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs untersucht. Der Phase-3-Teil der Phase-2/3-Studie befindet sich aktuell in der Rekrutierung. Daten aus dem Phase-2-Teil der Studie werden auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology („ASCO“) (29. Mai - 2. Juni 2026) bekannt gegeben.
- Pumitamig wird derzeit auch in weiteren soliden Tumorindikationen in mehreren Phase-1/2- und Phase-2-Studien sowohl als Monotherapie und in Kombination mit Standardtherapien untersucht. Dies umfasst die Evaluierung als Erstlinientherapie bei Leberzellkrebs (hepatocellular carcinoma, „HCC“), als Zweitlinientherapie bei Glioblastom („GBM“), als Erstlinientherapie bei duktalem Adenokarzinom der Bauchspeicheldrüse (pancreatic ductal adenocarcinoma, „PDAC“) sowie als Erstlinientherapie bei Nierenzellkarzinom (renal cell carcinoma, „RCC“)
- Derzeit laufen mehrere klinische Studien zur Signalfindung, um Pumitamig in Kombination mit unternehmenseigenen Wirkstoffkandidaten zu untersuchen. Diese Studien werden Informationen zur Festlegung von geeigneten Dosierungen liefern und die Anti-Tumor-Aktivität in verschiedenen Tumoren für die weitere Entwicklung evaluieren. Es werden mehrere Datenauswertungen aus diesen Kombinationsstudien im Jahr 2026 erwartet.
- Im April 2026 gaben BioNTech und Boehringer Ingelheim eine klinische Studienkollaboration bekannt, in der die Sicherheit, Verträglichkeit und frühe klinische Wirksamkeit von Pumitamig in Kombination mit Obrixtamig (BI 764532), dem in der Entwicklung befindlichen DLL3/CD3-T-Zell-Engager von Boehringer Ingelheim, bei kleinzelligem Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium (extensive‑stage small cell lung cancer, „ES-SCLC“) untersucht werden soll. Im Rahmen der Vereinbarung wird BioNTech Pumitamig bereitstellen, und Boehringer Ingelheim wird als regulatorischer Sponsor der Phase-1b/2-Studie fungieren.
Gotistobart (BNT316/ONC-392) ist ein Kandidat für die selektive Eliminierung von regulatorischen T-Zellen in der Mikroumgebung des Tumors, der auf CTLA-4 abzielt und in Zusammenarbeit mit OncoC4, Inc. („OncoC4“) entwickelt wird.
- Eine globale klinische Phase-3-Studie (PRESERVE-003; NCT05671510) untersucht derzeit die Wirksamkeit und Sicherheit von Gotistobart als Monotherapie bei Patientinnen und Patienten mit metastasiertem Plattenepithelkarzinom der Lunge (metastatic squamous NSCLC), deren Erkrankung unter vorheriger platinbasierter Chemotherapie und Behandlung mit PD-(L)1-Inhibitoren weiter fortschritt.
- Im März 2026 wurden aktualisierte Daten aus der nicht-zulassungsrelevanten Dosisfindungsphase, der ersten von zwei Stufen der globalen klinischen Phase-3-Studie, auf dem European Lung Cancer Congress („ELCC“) präsentiert. Gotistobart zeigte einen klinisch relevanten Gesamtüberlebensvorteil (overall survival benefit, „OS benefit“) im Vergleich zur Standard-Chemotherapie und ein kontrollierbares Sicherheitsprofil bei Patientinnen und Patienten mit Plattenepithelkarzinom der Lunge, deren Erkrankung nach einer Anti-PD-(L)1-Therapie und einer platinbasierten Chemotherapie weiter fortschritt.
- Basierend auf den aktuellen Ereignisprognosen werden Zwischenergebnisse aus der zulassungsrelevanten Phase der zweistufigen klinischen Phase-3-Studie im Jahr 2026 erwartet.
- Im Januar 2026 erhielt Gotistobart den Orphan-Drug-Status der U.S.-amerikanischen Arzneimittelbehörde (U.S. Food and Drug Administration, „FDA“) für die Behandlung des Plattenepithelkarzinoms der Lunge. Im Jahr 2022 erhielt Gotistobart den Fast-Track-Status der FDA für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit metastasiertem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs, deren Erkrankung unter vorheriger Behandlung mit einer Anti-PD-(L)1-Therapie weiter fortschritt.
Antikörper-Wirkstoff-Konjugate
Trastuzumab Pamirtecan (BNT323/DB-1303) ist ein gegen HER2 gerichteter ADC-Kandidat, der in Kollaboration mit Duality Biologics (Suzhou) Co. Ltd. („DualityBio“) entwickelt wird.
- Eine klinische Phase-1/2-Studie (NCT05150691) zur Evaluierung von Trastuzumab Pamirtecan bei Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen HER2-exprimierenden Tumoren wird derzeit durchgeführt. Eine potenziell zulassungsrelevante Kohorte, in der Patientinnen mit rezidivierendem Gebärmutterkrebs (endometrial cancer, „EC“) und HER2-Expression (IHC3+, 2+, 1+ oder ISH-positiv) untersucht werden, ist vollständig rekrutiert.
- Im April 2026 wurden auf der Jahrestagung der Society of Gynecologic Oncology („SGO“) aktualisierte Daten aus dieser Studie vorgestellt. Trastuzumab Pamirtecan zeigte eine ermutigende klinische Wirksamkeit über alle HER2-Expressionsniveaus hinweg, unabhängig von einer vorangegangenen Immuntherapie. Das Sicherheitsprofil bei Patientinnen mit vorbehandeltem fortgeschrittenem oder metastasiertem Gebärmutterkrebs war kontrollierbar und entsprach im Allgemeinen dem von gegen HER2-gerichteten Biologika.
- BioNTech und DualityBio planen, vorbehaltlich der Rückmeldung der regulatorischen Behörden, im Jahr 2026 einen Zulassungsantrag (Biologics License Application, „BLA“) einzureichen.
- Eine klinische Phase-3-Studie (FERN-EC-01, NCT06340568) zur Untersuchung von Trastuzumab Pamirtecan bei Patientinnen mit fortgeschrittenem und HER2-exprimierendem rezidivem Gebärmutterkrebs im Vergleich zur vom Studienarzt gewählten Chemotherapie wird derzeit durchgeführt.
- Eine globale klinische Phase-3-Studie (DYNASTY-Breast02, NCT06018337) zur Evaluierung von Trastuzumab Pamirtecan bei Patientinnen und Patienten mit Hormonrezeptor-positivem („HR+“) metastasiertem Brustkrebs mit niedrigem HER2-Expressionslevel läuft derzeit. Basierend auf den aktuellen Ereignisprognosen werden Daten im Jahr 2026 erwartet.
BNT324/DB-1311 ist ein gegen B7H3 gerichteter ADC-Kandidat, der in Kollaboration mit DualityBio entwickelt wird.
- Im Februar 2026 wurde ein Daten-Update der klinischen Phase-1/2-Studie (NCT05914116) auf dem ASCO Genitourinary Cancers Symposium präsentiert. BNT324/DB-1311 zeigte eine anhaltende Wirksamkeit ohne neue Sicherheitssignale bei stark vorbehandelten Patienten mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakrebs (metastatic castration-resistant prostate cancer, „mCRPC“).
- Im April 2026 wurden auf der Jahrestagung der SGO aktualisierte Daten aus dieser Studie präsentiert. BNT324/DB-1311 zeigte eine ermutigende Wirksamkeit bei zuvor behandeltem Gebärmutterhalskrebs und platinresistentem Eierstockkrebs (platinum resistant ovarian cancer, „PROC“), insbesondere bei Patientinnen mit therapienaivem Gebärmutterhalskrebs. Das Sicherheitsprofil bei gynäkologischen Malignomen entsprach früheren Berichten und es wurden keine neuen Sicherheitssignale beobachtet.
- Eine klinische Phase-3-Studie (NCT07365995) zur Untersuchung von BNT324/DB-1311 im Vergleich zu Docetaxel bei Patienten mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakrebs soll im Jahr 2026 beginnen.
Geschäfts- und Kommerzialisierungsentwicklungen im ersten Quartal 2026 sowie wichtige Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums
- BioNTech und Pfizer haben ihre variantenangepassten COVID-19-Impfstoffe entwickelt, hergestellt und ausgeliefert. Die Impfstoffe erhielten in mehr als 40 Ländern und Regionen verschiedene behördliche Zulassungen, darunter vollständige Zulassungen, Genehmigungen für den Notfall- oder vorübergehenden Einsatz sowie Marktzulassungen. BioNTech konzentriert sich nun darauf, die Anpassung der Impfstoffe an neue Virusvarianten vorzubereiten, um für eine Markteinführung vor der kommenden Impfsaison 2026/2027 bereit zu sein, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen.
- Im März 2026 gab BioNTech Pläne für ein eigenständiges neues Unternehmen bekannt, das von den BioNTech-Mitgründern Prof. Dr. Ugur Sahin und Prof. Dr. Özlem Türeci gegründet und geleitet werden soll. Das neue Unternehmen soll über entsprechende Ressourcen, Geschäftstätigkeiten und Finanzierungsoptionen verfügen, um mRNA-Innovationen der nächsten Generation zu entwickeln. BioNTech plant, entsprechende Rechte und mRNA-Technologien in das neue Unternehmen einzubringen, um eine priorisierte Entwicklung von mRNA-Innovationen der nächsten Generation mit disruptivem Potenzial zu ermöglichen und zu unterstützen. Da beide Unternehmen dezidierte strategische Prioritäten verfolgen werden, erwartet BioNTech, den Mehrwert für Patientinnen und Patienten sowie Anteilseigner durch diese Pläne voll auszuschöpfen. Ugur Sahin und Özlem Türeci werden bis Ende dieses Jahres nach Ablauf ihrer derzeitigen Dienstverträge in das Management ihres neuen Unternehmens wechseln. BioNTechs Aufsichtsrat hat mit der Suche nach passenden Nachfolgerinnen bzw. Nachfolgern für die Positionen begonnen, um einen reibungslosen Übergang und eine konsequente Umsetzung von BioNTechs Strategie sicherzustellen.
- Im März 2026 veröffentlichte BioNTech ihren Nachhaltigkeitsbericht 2025. BioNTech ist sich ihrer Verantwortung für die Art und Weise, wie das Unternehmen ihre Geschäfte führt, sowie der Auswirkungen ihrer Aktivitäten auf Wirtschaft, Menschen und Umwelt bewusst. Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 gibt einen Überblick über die Bemühungen, Fortschritte, sowie wichtigsten Initiativen und Daten von BioNTech sowie über die Höhepunkte im Bereich der unternehmerischen Nachhaltigkeit und Verantwortung im vergangenen Jahr.
Bevorstehende Veranstaltungen für Investoren und Analysten
- Ordentliche Hauptversammlung: 15. Mai 2026
- Ergebnisse des zweiten Quartals 2026 sowie Informationen zur Geschäftsentwicklung: 4. August 2026
Telefonkonferenz und Informationen zum Webcast
BioNTech lädt Investorinnen und Investoren und die allgemeine Öffentlichkeit ein, heute, den 5. Mai 2026, um 14 Uhr (MEZ) (8:00 Uhr U.S. Eastern Time) an der Telefonkonferenz samt Webcast teilzunehmen, in dem die Ergebnisse für das ersten Quartal 2026 veröffentlicht werden.
Um an der Live-Telefonkonferenz teilzunehmen, registrieren Sie sich bitte unter diesem Link. Nach der Registrierung werden die Einwahldaten und die dazugehörige PIN übermittelt.
Die Präsentation wird samt Ton über diesen Webcast-Link verfügbar sein.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können die Folien und den Webcast der Telefonkonferenz auch über die Seite „Events und Präsentationen“ im Investorenbereich auf der Webseite des Unternehmens unter www.BioNTech.de abrufen. Eine Aufzeichnung des Webcasts wird kurz nach Beendigung der Telefonkonferenz zur Verfügung stehen und auf der Webseite des Unternehmens für weitere 30 Tage zugänglich sein.