Vorbeugung: Wie kann ich mich vor Corona schützen?

Verschiedene Maßnahmen können dazu beitragen, das Risiko einer Coronavirus-Infektion zu reduzieren und vor schweren Corona-Krankheitsverläufen vorzubeugen. Dies ist vor allem für Risikogruppen wie ältere Menschen sowie Personen mit bestimmten Vorerkrankungen wie Diabetes oder chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Bedeutung. Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Maßnahmen dazu beitragen können.

Zusammenfassung:
  • Das Coronavirus wird hauptsächlich über Tröpfchen und Aerosole übertragen. Einfache Maßnahmen im Alltag wie Lüften, Abstand halten, Masken tragen und Händehygiene können das Risiko einer Ansteckung mit Corona verringern.
  • Corona-Schutzimpfungen können vor schweren Corona-Krankheitsverläufen schützen und das Risiko möglicher Langzeitfolgen wie Long COVID senken.
  • Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine jährliche Corona-Schutzimpfung unter anderem für Menschen ab 75 Jahren, Bewohnende von Pflegeeinrichtungen sowie Menschen mit einer Immunsuppression oder bestimmten Vorerkrankungen – auch nach Langzeitfolgen einer Coronavirus-Infektion wie Long COVID – sowie für Menschen, die im privaten oder beruflichen Umfeld regelmäßig Kontakt zu Personen mit einem erhöhten Risiko für schwere Corona-Krankheitsverläufe haben.
Jemand wäscht sich gründlich die Hände. Einige einfache Alltagsmaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen können helfen, das Risiko einer Corona-Ansteckung zu verringern.

Ansteckung vermeiden leicht gemacht

Das Coronavirus wird hauptsächlich über Tröpfchen und feinste, in der Luft schwebende Partikel (Aerosole) übertragen. Diese entstehen insbesondere beim Husten, Niesen, Sprechen oder Atmen. In geschlossenen Räumen können sie über längere Zeit in der Luft bleiben. Einige einfache Maßnahmen im Alltag können helfen, das Risiko einer Ansteckung mit Corona zu verringern. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Regelmäßiges Lüften geschlossener Räume
  • Abstand zu erkrankten Personen halten und bei engem Kontakt eine Maske tragen
  • Regelmäßiges gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife
  • Vermeiden, sich mit ungewaschenen Händen ins Gesicht zu fassen
  • Hygiene beim Husten und Niesen beachten
  • Häufig genutzte Oberflächen, wie z. B. Tastaturen und Smartphones, regelmäßig reinigen

Schon gewusst? Viren und Bakterien haften besonders gern auf Alltagsgegenständen wie zum Beispiel Handydisplays oder Computertastaturen. Letztere können bis zu 400-mal mehr Keime enthalten als ein Toilettensitz. Regelmäßiges Reinigen solcher Flächen ist daher besonders wichtig.

In Zeiten hoher Viruszirkulation gilt zusätzlich:

  • Bei Symptomen wie Husten oder Fieber ist es sinnvoll, für einige Tage zu Hause zu bleiben und Kontakte einzuschränken.
  • In Innenräumen mit vielen Menschen kann das Tragen einer Maske zusätzlichen Schutz bieten.
Eine Frau zeigt lächelnd das Pflaster auf ihrem Oberarm nach einer Corona-Schutzimpfung. Die STIKO empfiehlt allen Personen ab 6 Monaten, die zu einer Risikogruppe gehören, eine jährliche Auffrischimpfung.

Sich mit einer Corona-Impfung effektiv schützen

Corona zählt nach wie vor zu den häufigsten Atemwegserkrankungen in Deutschland und zirkuliert weiterhin in der Bevölkerung, während sich das Virus stetig verändert. Die Folgen einer Infektion können mild verlaufen, jedoch treten auch weiterhin schwere Corona-Krankheitsverläufe auf. Diese reichen von Lungenentzündungen bis hin zum Versagen mehrerer Organe. 

 

Um das Risiko für schwere Corona-Krankheitsverläufe und mögliche Langzeitfolgen wie Long COVID zu verringern, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine jährliche Corona-Schutzimpfung unter anderem für Personen ab 75 Jahren, Bewohnende von Pflegeeinrichtungen sowie für Personen mit bestimmten Vorerkrankungen (z. B. chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus) und für Personen mit Langzeitfolgen nach einer Coronavirus-Infektion (z. B. Long COVID).

Warum ist eine Corona-Schutzimpfung weiterhin wichtig?

Das Coronavirus zirkuliert weiterhin in der Bevölkerung. Eine Corona-Impfung bleibt eine wichtige Maßnahme, um die Auswirkungen des Coronavirus möglichst gering zu halten. Corona-Schutzimpfungen können

  • vor schweren Corona-Krankheitsverläufen schützen,
  • das Risiko möglicher Langzeitfolgen wie Long COVID senken,
  • besonders gefährdete Menschen im persönlichen Umfeld schützen und das Übertragungsrisiko im Gesundheits- und Pflegebereich verringern.
Älteres Paar hält seine Enkeltochter an den Händen, gemeinsam spazieren sie lachend auf einem herbstlichen Waldweg. Eine Corona-Impfung kann das Risiko für schwere Krankheitsverläufe senken.

Eine Corona-Impfung kann vor schweren Corona-Krankheitsverläufen schützen

Bestimmte Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Corona-Krankheitsverlauf. Dazu zählen unter anderem:

  • Ältere Personen, wobei das Risiko mit zunehmendem Alter weiter ansteigt
  • Bewohnende von Pflegeeinrichtungen
  • Personen mit einer Immunsuppression (durch eine Erkrankung oder Medikamente)
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen wie chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Bluthochdruck), Diabetes mellitus oder Krebserkrankungen
  • Personen mit Langzeitfolgen nach einer Coronavirus-Infektion, wie z. B. Long COVID


Corona-Schutzimpfungen können vor schweren Corona-Krankheitsverläufen schützen und das Risiko für mögliche Langzeitfolgen wie Long COVID reduzieren. Studien zeigten: Zweifach geimpfte Personen erkrankten seltener an Long COVID als einfach oder ungeimpfte Personen.

STIKO-Impfempfehlung für Corona

Die STIKO* empfiehlt eine jährliche Corona-Schutzimpfung unter anderem für:

  • Ältere Personen ab 75 Jahren Bewohnende von Pflegeeinrichtungen
  • Personen mit einer Immunsuppression (durch eine Erkrankung oder Medikamente)
  • Bestimmten Vorerkrankungen (z. B. chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus)
  • Personen mit Langzeitfolgen nach einer Coronavirus-Infektion (z. B. Long COVID)
  • Personen mit regelmäßigen Kontakt zu Menschen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Corona-Krankheitsverlauf
  • Personal in Pflegeeinrichtungen mit direktem Kontakt zu Bewohnenden sowie medizinisches Personal, das Risikopatientinnen und -patienten betreut oder aufgrund seiner Tätigkeit einem erhöhten Infektionsrisiko für Corona ausgesetzt ist

 

Da Coronaviren ständig mutieren und neue Varianten entwickeln können, wurden die Impfstoffe jährlich angepasst. So bleibt der Schutz auch bei neuen Virusvarianten erhalten. Durch regelmäßige Impfungen mit angepassten Impfstoffen wird das Immunsystem auf die veränderten Viren vorbereitet und das Risiko für schwere Corona-Krankheitsverläufe kann damit eingedämmt werden.

*STIKO = Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut.

Häufige Fragen zum Schutz vor Corona

Das Coronavirus wird vor allem über Tröpfchen und in der Luft schwebende Partikel (Aerosole) übertragen. Um das Infektionsrisiko zu senken, können folgende Maßnahmen helfen: regelmäßiges Lüften geschlossener Räume, Abstand zu Erkrankten halten, Maske bei engem Kontakt tragen, gründliches Händewaschen, Hygiene beim Husten und Niesen beachten und häufig genutzte Oberflächen regelmäßig reinigen. Bei Symptomen wie Husten oder Fieber empfiehlt es sich, zu Hause zu bleiben.

Corona-Schutzimpfungen können vor schweren Corona-Krankheitsverläufen schützen und das Risiko für mögliche Langzeitfolgen wie Long COVID reduzieren. Die STIKO empfiehlt eine jährliche Corona-Schutzimpfung unter anderem für:

  • Ältere Personen ab 75 Jahren
  • Bewohnende von Pflegeeinrichtungen
  • Personen mit einer Immunsuppression (durch eine Erkrankung oder Medikamente)
  • Bestimmten Vorerkrankungen (z. B. chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus)
  • Personen mit Langzeitfolgen nach einer Coronavirus-Infektion (z. B. Long COVID)
  • Personen mit regelmäßigen Kontakt zu Menschen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Corona-Krankheitsverlauf
  • Personal in Pflegeeinrichtungen mit direktem Kontakt zu Bewohnenden sowie medizinisches Personal, das Risikopatientinnen und -patienten betreut oder aufgrund seiner Tätigkeit einem erhöhten Infektionsrisiko für Corona ausgesetzt ist

Das Coronavirus zirkuliert weiterhin in der Bevölkerung, und neue Virusvarianten können auftreten. Corona-Schutzimpfungen können vor schweren Corona-Krankheitsverläufen schützen und das Risiko möglicher Langzeitfolgen, wie Long COVID, verringern. Außerdem tragen sie dazu bei, Patientinnen und Patienten zu schützen und das Übertragungsrisiko im Gesundheits- und Pflegebereich zu verringern. Zu den Risikogruppen zählen unter anderem Menschen höheren Alters, Bewohnende von Pflegeeinrichtungen sowie Personen mit einer Immunsuppression oder bestimmten Vorerkrankungen, z. B. chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder chronischen Atemwegserkrankungen.

Studien zeigten, dass Personen, die gegen das Coronavirus geimpft waren, seltener an Long COVID erkrankten als ungeimpfte Personen. Auch die Beschwerden verliefen bei geimpften Personen meist milder.

Weitere Informationen zu Long COVID finden Sie hier

Eine persönliche Beratung zum individuellen Risiko für einen schweren Corona-Krankheitsverlauf und zu empfohlenen Schutzimpfungen ist jederzeit möglich– insbesondere ab Spätsommer/Frühherbst. Impfberatung und Corona-Schutzimpfungen werden von Hausärztinnen und Hausärzten sowie von über 1.600 Apotheken angeboten.

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Eine persönliche Beratung zum individuellen Corona-Risiko und zu empfohlenen Schutzimpfungen ist jederzeit möglich, insbesondere ab Spätsommer/Frühherbst. Impfberatung und Corona-Schutzimpfungen werden von Hausärztinnen und Hausärzten sowie über 1.600 Apotheken angeboten. Termine können online über Doctolib oder ApoGuide vereinbart werden.

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Weiterführende Informationen zur Corona-Schutzimpfung

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Medizinisch geprüft am 15.08.2026

Quellen